pax christi-Gruppe

Offenbach, St. Paul

Themen:

 

Stoppt den Waffenhandel

Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ fand am Freitag, 9.3.2012 von 16.00 bis 18.00 Uhr in Offenbach auf dem Aliceplatz eine Kundgebung statt.

Deutschland ist der größte Rüstungsgüterexporteur der Europäischen Union und liegt damit weltweit an dritter Stelle der Waffenlieferungen. Zu den Empfängerländern zählen Diktaturen und autoritäre Regime in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa, die die Menschenrechte mit Füßen treten.
Es wurde bei der Veranstaltung die bundesweite Aktion vorgestellt und die unterschiedlichen Aspekte der Waffenlieferung in Redebeiträgen aufgezeigt, unterstützt von der Trommler-Gruppe Barulhada. Außerdem lagen Informationsmaterial und Unterschriftenlisten aus zu der Forderung der Kampagne, ein Verbot deutscher Rüstungsexporte zu erreichen.

"Die Trommler-Gruppe Barulhada"
"E. Matondo aus Angola berichtete von
den Auswirkungen der Rüstungsexporte
in seinem Land"

Die Träger der Veranstaltung waren Amnesty International, Kogruppe Südliches Afrika; Connection e.V.; pax christi Gruppe Offenbach.
Sie wurden unterstützt von ATTAC; evangelisches Dekanat Offenbach; katholisches Dekanat Offenbach; Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Offenbach; IPPNW – Ärzte in sozialer Verantwortung; Pfarrgemeinderat St. Paul; GEW Offenbach

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Aktion „Wander-Friedenskerze“ 2011

In der Friedensdekade vom 6. bis 20.11.2011 wurde wieder
die Wander- Friedenskerze in Offenbach von Gemeinde zu Gemeinde weitergegeben.

Initiiert wurde diese Aktion erstmals vor 10 Jahren von der Friedensbewegung pax christi für Hessen und Rheinland-Pfalz.

Mittlerweile wird sie vom Ökumenischen Friedenskonvent veranstaltet, einem Zusammenschluss verschiedener Kirchen, kirchlicher Einrichtungen und Organisationen.

Das Thema der diesjährigen Aktion:

„Brot und Wasser denen, die fliehen vor dem Schwert“ (Jes 21)
Gedenken an die Opfer deutscher Rüstungsexporte

Es soll darauf aufmerksam machen, wie deutsche Rüstungsgüter in kritischen Ländern Flucht und Vertreibung der Menschen aus ihrer Heimat mit verursachen, aber Europa seine Grenzen vor ihnen dicht macht.
Die Friedenskerze begann ihre Wanderung durch Offenbach in der Gemeinde St. Paul. Die pax christi Gruppe gestaltete den Gottesdienst am Sonntag, 6.11., um 11.30 Uhr zu dem Thema der Aktion. Am Montag, 7.11., 18.00 Uhr lud die Gruppe ein zum Friedensgebet in die Französisch-reformierte Kirche.
Außerdem beteiligte sich an der Aktion in diesem Jahr das „Friedensgebet“ in Dietesheim, die Gemeinde St. Josef, die Luthergemeinde an Buß- und Bettag, die Käthe-Kollwitz-Schule und die Gemeinde Heilig Geist.

Barbara Hoffmann-Neeb

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Frauen auf der Flucht

Eine Veranstaltung zum Tag des Flüchtlings
am 30.09.2011, um 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek in Offenbach
Podiumsgespräch
mit Marei Pelzer, Pro Asyl und Dr. Ines Welge, Flüchtlingsrat Wiesbaden
Moderation: Barbara Hoffmann-Neeb, Pax Christi Offenbach

Mindestens 20 Millionen Flüchtlinge sind Frauen und Mädchen.
Dr. Ines Welge vom Wiesbaderner Flüchtlingsrat erzählte von den Fluchtgründen und Geschichten der Frauen. Marei Pelzer von PRO ASYL ging in ihrem Beitrag ein auf die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen der Asylgesetzgebung im Hinblick auf die besonderen Probleme der Frauen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche Offenbach
ViSdP: Barbara Hoffmann-Neeb, Tel. 868791

Eingeladen hatten die Gruppen:
Connection e.V., Amnesty International Kogruppe Südliches Afrika, Pax Christi Gruppe Offenbach

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„Entschärft die Schuldenkrise“!

Zu diesem Thema hatte die pax christi Gruppe und die Basisgruppe B3 am Sonntag, 29.5.2011, zum Gottesdienst um 11.30 Uhr und anschließendem Gemeindeessen im Pfarrsaal eingeladen.

Es ist das diesjährige Motto von erlassjahr.de, einem Bündnis für Entwicklung und Entschuldung der Dritten Welt, zu dem auch unsere Gemeinde gehört. Es startet alle 2 Jahre eine Kampagne, um auf ein besonderes Problem der überschuldeten Länder in der 3. Welt aufmerksam zu machen.

In diesem Jahr geht es darum, für diese Länder ein faires Insolvenzverfahren zu fordern.
Wenn ein Bürger in Deutschland wegen Überschuldung nicht mehr zahlungskräftig ist, wird ihm beim Insolvenzverfahren ein Existenzminimum zum Überleben zuerkannt. Wenn ein überschuldetes Land Insolvenz anmelden muss, hat die direkt betroffene Bevölkerung keine Möglichkeit, ihre Grundrechte, wie das Recht auf Nahrung, Bildung- und Gesundheitseinrichtungen oder eine minimale Infrastruktur geltend zu machen.
Deshalb fordert erlassajahr.de als Ausweg aus der Schuldenfalle ein Internationales Insolvenzverfahren, das die Grundrechte der Bevölkerung schützt.

Mit einer Postkartenaktion sollen die Politiker der Staaten, die sich im November 2011 in Frankreich zum G20-Gipfel treffen, aufgefordert werden, sich dafür einzusetzen, dass die Schaffung eines internationalen Insolvenzverfahrens auf die Tagesordnung gesetzt wird.

In der Einführung zum Gottesdienst und an Hand einer Plakatausstellung im Pfarrsaal haben wir über die Aktion von erlassjahr.de berichtet und 50 Info-Blätter und Postkarten an den französischen Präsidenten als Gastgeber des G20- Gipfels weitergegeben.

Im Anschluss an das Essen zeigte Klaus Reinhardt einen kurzen Film, in dem aufgezeigt wird, wie durch den Kauf von faire gehandelten Produkten der Armut in ländlichen Bezirken der 3. Welt entgegen gewirkt werden kann.

Barbara Hoffmann-Neeb


Plakat von erlassjahr.de

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Demonstration
mit dem Offenbacher Bündnis für den Atomausstieg

am 26. März 2011 auf dem Aliceplatz

Die pax christi Gruppe beteiligt sich
am Offenbacher Bündnis für den Atomausstieg

Die Katastrophen von Tschernobyl vor 25 Jahren und jetzt von Fukushima mahnen uns eindringlich, den Ausstieg aus der Atomenergie ernsthaft einzufordern.

  • Der Betrieb von Atomkraftwerken birgt ein „Restrisiko“ von ungeheurem Ausmaß.
  • In jeder Stunde fortlaufenden Betriebs wächst die Menge an radioaktivem Atommüll, für den es bisher weltweit noch kein geeignetes Endlager gibt.
  • Länder, die nach Atomwaffen streben, versuchen dies über die Brücke der Atomkraft. Zivile und militärische Nutzung der Atomtechnologie lassen sich nicht sauber voneinander trennen.

Die Atomkraft gefährdet weltweit direkt und indirekt den Frieden auf der Welt.
Wir setzen uns dafür ein, die fossil-atomare Energiewirtschaft abzulösen durch konsequente Energieeinsparung, durch Erhöhung der Energieeffizienz und durch die Nutzung eines umfassenden Energiemix aus erneuerbarer Energie.

 

Wer wir sind

Pax christi ist eine internationale ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche.
Entstanden in Frankreich vor dem Hindergrund des Zweiten Weltkriegs wirkt pax christi heute in 53 Ländern auf allen Kontinenten. Bei den Vereinten Nationen ist pax christi international als Nichtregierungsorganisation registriert.
Pax christi Gruppe Offenbach besteht seit über 25 Jahren in der Gemeinde St. Paul.
Pax christi ist christlich motiviert und politisch engagiert.

Wofür wir uns einsetzen

Wir wenden uns gegen eine weitere Militarisierung der Außenpolitik und gegen Rüstungsexporte in Kriegsgebiete. Wir setzen uns ein für zivile Konfliktbearbeitung. Wir praktizieren Solidarität mit den Opfern von Unrecht, Vertreibung und Krieg. Wir setzen uns ein für ein gemeinsames Leben aller Menschen in unserer Stadt, gleich welchen Pass sie haben. Wir bemühen uns im Geist Christi um Frieden und Versöhnung und erinnern die Kirche an ihre Friedensverantwortung.

Wie wir arbeiten

Pax christi ist regional, überregional und international tätig. Vor Ort wird das Engagement von pax christi getragen von Gruppen, die sich eigenständig Arbeitsschwerpunkte wählen. Sie werden durch pax christi-Bistumsstellen unterstützt. Bundesweit vertritt das Präsidium die Anliegen von pax christi in der kirchlichen und politischen Öffentlichkeit.

Ihr 60 jähriges Jubiläum hat die deutsche Sektion zum Anlass genommen, für sich zu werben, um ihre Friedensarbeit zu stärken.
Es gibt dazu vielfältige Möglichkeiten:

      Einzelne Projekte unterstützen,
      in einer Ortsgruppe mitarbeiten,
      die “pax zeit“ beziehen,
      für die Friedensarbeit spenden,
      Mitglied in pax christi werden.

Die nötigen Informationen dazu finden Sie unter www.paxchristi.de, wir über uns.

Wenn Sie Kontakt zu unserer Gruppe aufnehmen wollen, finden Sie den Termin unseres Treffens im Pfarrbrief der Gemeinde St. Paul und hier unter „Termine“.

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