Gemeindeleben
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Hier zu betrachten:
Erntedank-Sonntag
2011 mit Besuch von Frau Zenaida Mique und Gemeindeessen |

Die
Erntedankgaben im Altarraum und
die Mandalas im Mittelgang der
Kirche waren wie auch der Familiengottesdienst sehr schön und mit viel Liebe und Mühe vom Kindergarten vorbereitet. |
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![]() Zenaida Mique berichtet über die Philippinen und unsere Partnergemeinde Oras (hier mit Übersetzerin Deborah Winkler-Löw) |
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Fleißige
Helferinnen im Hintergrund all
der gelungenen Feiern. Herzlichen Dank auch wieder an Karl-Heinz Müller für die schönen Fotos! |
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Seniorenfreizeit
2011 |
Ein Bild vom Team, das
die Gruppe in Schmerlenbach
betreute und erfreute. Foto und Worte: M. Boettcher |
Pfingsten
2011 |
Gemeindeausflug
St. Paul am 18. Mai 2011 |
Gemeinde unterwegs ...Am
Mittwoch, dem 18. Mai, war unser
diesjähriger Gemeindeausflug.
Die Fahrt führte uns durch den Vorder-Taunus, besonders schön zu dieser Jahreszeit, zuerst zum Koptisch-orthodoxen Kloster des Hl. Antonius in Kröffelbach. Die Mönche empfingen uns mit großer Gastfreundschaft. In der Kirche hörten wir einen Bericht über die koptische Kirche. Im Gespräch mussten wir leider feststellen, dass auf dem Weg zur Ökumene nur zaghafte Schritte zu bemerken sind. Dann fuhren wir in Richtung Bad Camberg zum Mittagessen im Restaurant „St. Georg“, - gute Speisen-Auswahl. Es hat allen gemundet. Und weiter ging es mit unserem netten Busfahrer nach Gnadenthal zur Jesus-Bruderschaft. Ein echtes Kontrast-Programm, vom Kloster zu einer Kommunität von zölibatär lebenden Männern und Frauen sowie Familien mit Kindern. Sie haben Jesus als Mittelpunkt ihres Lebens und Arbeitens gefunden. Sie bewohnen die alte Kloster-Anlage mit unterschiedlichen Häusern und dem „Haus der Stille“ für Exerzitien und Tagungen. Wir hatten genug Zeit, um uns umzuschauen, besonders in der schönen Buchhandlung auf dem Gelände. Nach ausgiebiger Kaffeepause trafen wir uns in der Klosterkirche zur Abschlussandacht. Sie wurde gestaltet von zwei Frauen aus unserer Gemeinde unter dem Thema „Ökumene“. Wir fuhren in die Heimat zurück mit der Erkenntnis, dass die Wege des Glaubens und der Gotteserfahrung sehr unterschiedlich sind. Wir gehen auf Pfingsten zu mit der Bitte, uns als Einzelne, christliche Kirchen und Gemeinschaften zu öffnen für das Kommen des Gottes-Geistes. Edith Rosenberger |
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![]() Eingang koptisches Kloster |
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![]() Ikonostase koptisches Kloster |
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Erstkommunion
in St. Paul am 8. Mai 2011 |
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Ausflug der KommunionkinderNach dem feierlichen Gottesdienst zur Erstkommunion, der von vielen Seiten als sehr schön und kindgerecht gelobt wurde, trafen sich die Kommunionkinder aus St. Marien und St. Paul, um die lange Vorbereitungszeit mit einem gemeinsamen Ausflug zu beschließen. Bei strahlendem Sonnenschein verging die Zeit im Heinrich-Kraft-Park in Fechenheim viel zu schnell. Es wurde mit dem Fallschirm Katz und Maus gespielt, einige probierten sich beim „Wikinger-Schach“ mit zielgenauem Werfen und immer wieder lockte das große Klettergerüst zum Fangen und Verstecken spielen. Zwischendurch wurde sich mit Brötchen, Würstchen, Käsewürfeln, Muffins, Obst und Gemüse gestärkt und natürlich viel getrunken. Mit diesem fröhlichen Nachmittag endete offiziell die Erstkommunion-Vorbereitung, doch einige Kinder werden wir sicher im Gottesdienst wiedersehen – als Ministrantin und Ministrant oder als Gast an Gottes Tisch. Für das Vorbereitungs-Team |
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Liturgische
Nacht der Dekanats-Minis in St. Paul - Karwoche 2011 |
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Palmsonntag
2011 |
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Fasching
2011 * Familiengottesdienst am 6. März * |
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| Der schöne ist der Hofberichtsbildermacher
von St. Paul |
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Vorstellung
der Kommunionkinder im Familiengottesdienst am 23.01.2011 |
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75.
Geburtstag von Pfarrer Kurt Sohns * Fest in St. Paul am 20. August 2010 * |
Hier eine Auswahl schöner, ausdrucksvoller Bilder
von dem Fest — Herzlichen Dank an den Fotografen
und an unseren Pfarrer, der die Bilder für die Internetseiten
der Gemeinde zur Verfügung gestellt hat.
![]() Gottesdienst |
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![]() Kreuz und Fahne |
![]() Messdiener |
![]() Diakon und andere |
![]() Frau Müller mit Bild eines Kindes von Oras. Viele haben gespendet. |
![]() Pfarrer wird beschenkt |
![]() Organist Olaf Joksch mit Pfarrer |
![]() Gäste mit Gläsern; Freude mit Ernst |
![]() Spielendes Kind beim Fest |
![]() Unser früherer Gemeindereferent Guthier-Wacker |
![]() Ehepaar Heberer (Kirchenrechner) |
![]() Vertreter der Caritas |
![]() Diakon Schäfer und Gemeinderatsmitglied |
![]() Verteter von "Offener Kirche" und Kirchenverwaltungsrat |
![]() Pastoralreferent Joaquim Nunes unserer portugiesischen Partnergemeinde |
![]() Gelb ist die Farbe unseres Familientreffs |
![]() Noch einmal schöne Geschenke |
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Herzlichen Glückwunsch unserem Pfarrer! „Er ist ziemlich links, aber
glaubwürdig in dem, was er tut!“ Mit
diesen kritischen Aussagen lassen sich sicher keine
Titel gewinnen, sondern man eckt an, stößt
zuweilen auf Widerspruch, ist streitbar - und bleibt
sich und der Sache treu – eben glaubwürdig.
Und die lebendige und bunte Gemeinde Sankt Paul zeigt,
dass sie hinter diesen wichtigen Fragen der Zeit und
vor allem hinter ihrem Pfarrer steht. Herzlichen Glückwunsch, Pfarrer Sohns! Diakon Oliver Schäfer Nach dem Fest Einer
meiner Vorgänger in St. Paul, Pfarrer Fischer-Wolpert,
hat in einer öffentlichen Veranstaltung der Gemeinde
erklärt, er schätze seinen Beruf sehr hoch
ein und wolle nichts anderes in der Kirche sein. So
werden nicht alle sprechen, die diesen Beruf gewählt
haben. Dafür gibt es viele Gründe. Einer der
Gründe scheint der zu sein, dass der Freiheitsraum
in der Kirche als zu eng empfunden wird. Wenn wir uns
die entscheidenden Richtlinien für das Leben, nicht
nur als Priester, aber auch als Priester, von der Bibel
geben lassen, dann ist der Freiheitsraum sehr weit.
Der Freiheitsraum, den die Bibel vorgibt, ist nicht
von Willkür, sondern von Verantwortung bestimmt. Das sind einige Gedanken, die mir vor und nach der Feier meines Geburtstags kamen. Die Feier war für mich ein ganz wertvolles Geschenk der Gemeinde. Ich empfinde eine große Dankbarkeit. Und ich bin froh, dass viele ihre Freude über unser Gemeinde-Sein zum Ausdruck gebracht haben. Allen, die den 20. August vorbereitet haben, die ihn gestaltet haben, die durch Briefe, E-Mails, Telefongespräche dabei waren, die durch ihr Mitfeiern erfahren ließen, wie schön Gemeinschaft sein kann, sage ich von Herzen Dank. In der Eucharistiefeier haben wir unsere gemeinsame Dankbarkeit vor Gott zum Ausdruck gebracht. Wir dürfen vertrauen, dass Gottes Segen uns auch in Zukunft als Hoffende leben lässt. Kurt Sohns
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Stephanus
und Paulus
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Artikel aus dem Pfarrbrief 32 vom 08.08.2010:Stephanus - Paulus: Symbole der HoffnungZwei biblische Figuren geben seit ein paar Tagen dem Pfarrhof von St. Paul ein neues Gesicht. Skulpturen im Hof von St. PaulWer von der Kaiserstraße in den Hof kommt, sieht – umschlossen von den vier Bäumen – Stephanus und Paulus. Dass Paulus zu unserer Gemeinde gehört, ist selbstverständlich. Doch was nicht alle wissen: Das Patronatsfest des Heiligen ist am 25. Januar „Fest der Bekehrung des heiligen Apostels Paulus“. Damit ist Paulus beschrieben als einer, der eine bewegte Geschichte hinter sich hat. Und Stephanus gehört zu dieser Geschichte. Er war einer der bedeutenden Zeugen der frühen Kirche. Seine von der Wahrheit Jesu geprägte Verkündigung brachte ihn in Konflikt mit der jüdischen Gerichtsbarkeit. Stephanus warf seinen Gegnern vor: „Immer werft ihr euch dem Heiligen Geist entgegen“ (Apg 7,51). Die Wut seiner Gegner steigerte sich so weit, dass sie Stephanus steinigten. Unsere Stephanus-Figur stellt seine Steinigung dar. Doch vor allem zu erkennen ist; wie Stephanus nicht im Hass und in der Grausamkeit, denen er sich ausgesetzt sieht, untergeht, sondern selbst in dieser Situation die größere Wahrheit darin erlebt, was in seinen Worten zum Ausdruck kommt: „Da! Ich schaue die Himmel: durch und durch offen und den Menschensohn stehend zur Rechten Gottes“ (Apg 7,56). Dieses Erlebnis kann Paulus nicht unberührt gelassen haben. Das letzte Wort des Berichts vom Tod des Stephanus lautet zwar: „Saulus aber war mit seiner Hinmordung einverstanden“ (Apg 8,1). Damit aber war das letzte Wort nicht gesprochen. Wenn Menschen fanatisch eine Wahrheit bekämpfen, kann das ein Zeichen dafür sein, dass die bekämpfte Wahrheit sie nicht kalt lässt. Es ist eine fanatische Religiosität, die Paulus treibt, grausam gegen Frauen und Männer vorzugehen, die den Weg Jesu gehen. Die Apostelgeschichte schildert, wie er auf dem Weg nach Damaskus ein „umwerfendes“ Erlebnis hat. In der Erzählung wird bildhaft dargestellt, was er innerlich erlebt. Er erlebt, dass „seine“ Wahrheit gegen die größere Wahrheit, wie sie von Jesus verkündet, von vielen gelebt, von Stephanus im Sterben noch bezeugt wird, nicht bestehen kann. Die von Jesus ausgehende Weisung führt Paulus zu christlichen Menschen in Damaskus. „Es wird dir gesagt, was du tun musst“ (Apg 9,6). Die Neuorientierung des Paulus wird in der Paulus-Figur dargestellt. Es ist interessant, daraufhin die Stephanus-Figur mit der Paulus-Figur zu vergleichen. Stephanus ist ausgerichtet auf Gott, der ihm durch Jesus gewissermaßen vertraut ist. Er „sieht“ Gott und Jesus. Die Haltung des Paulus ist verhalten. Er kennt Jesus noch nicht. Doch sein Kämpfen gegen Jesus, sein Erlebnis mit dem sterbenden Stephanus, das Elend, das er schafft, indem er Gewalt ausübt gegen glaubende Menschen, all das hat ihn nicht ruhig dahinleben lassen. So sehen wir ihn betroffen von der neuen Wahrheit, für die sein Herz in Zukunft schlagen wird -, fragend, wie er mit Neuem umgehen kann -, mit geschlossenen Augen das Licht trinkend, es tief in sich einlassend. Die Künstlerin, der wir diese Figuren verdanken, ist Frau Inge Schmidt, eine Offenbacherin, die jetzt schon lange in Südfrankreich lebt und in Frankreich durch mehrere Ausstellungen vielen bekannt geworden ist und viele Preise erhalten hat. Eine Ausstellung, die sie in Bensheim hatte, konnte ich besuchen und war stark beeindruckt davon. Als ich im vergangenen Jahr Frau Schmidt fragte, ob sie für St. Paul eine Paulus-Figur gestalten würde, war sie gleich dazu bereit. Der Gedanke zur zweiten Figur entwickelte sich aus einer Ansprache, bei deren Vorbereitung mir zum ersten Mal deutlich wurde, dass Stephanus mehr mit der Neuorientierung des Paulus zu tun hat, als es zunächst scheint. Paulus beschreibt sich im 1. Korintherbrief als der Geringste der Sendboten, weil er die Gemeinde Gottes verfolgt hatte. Dazu aber schreibt er das schöne Wort, in dem er zum Ausdruck bringt, dass nicht unser Versagen und unser gnadenloses Tun das Größte sind: „Durch Gottes Gnade aber bin ich, was ich bin. Und seine Gnade, die er mir zugewandt, ging nicht ins Leere“ (15,10). Auch wenn Paulus mit der Hinmordung des Stephanus einverstanden war (Apg 8,1), er erlebte etwas Gnadenhaftes im Sterben des Stephanus. Er erlebte sein Sterben als ein Sterben in Hoffnung: „Da! Ich sehe den Himmel offen“, und als das Sterben eines Liebenden, der noch darum besorgt war, dass die Hassenden nicht die Verlorenen sein sollen (Apg 7,60). Ich hoffe, dass von unseren Figuren auf die, die sie betrachten, eine Hoffnung ausgeht. Wir erleben ja heute viel Fanatismus, religiösen Fundamentalismus, und das Leben wird dadurch bedroht und zerstört. Fanatismus und Fundamentalismus sind nicht Zeichen von Stärke. Wir brauchen Menschen wie Stephanus, die glaubhaft sind, weil sie nicht in einer geschlossenen Welt, sondern mit einem offenen Himmel leben. Und wir brauchen Menschen, die wie Paulus sich treffen lassen vom Gnadenhandeln Gottes und bekennen können: Seine Gnade, die Gott mir zugewandt hat, ging nicht ins Leere. Kurt Sohns |
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Gott ! Ja, wer sonst ? Bringt
die Sonnenuhren
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Sonnenuhren am Dom zu Wetzlar (li kath., re ev.) - Fotos und Text von Karl Heinz Müller